FibroScan – zentrale Untersuchung zur frühzeitigen Erkennung von Leberschäden

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Gastromedics FibroScan 1

Erstmalig im Burgenland: FibroScan Fibrose Messung

Der FibroScan ist ein modernes, nicht-invasives Verfahren zur zuverlässigen Beurteilung des Lebergewebes. Mit dieser Methode – auch transiente Elastographie genannt – wird die Steifigkeit der Leber gemessen, um den Grad einer Fibrose (beginnenden Vernarbung der Leber) oder Leberzirrhose festzustellen.
Die Untersuchung ist schmerzfrei, schnell durchführbar und stellt heute eine wesentliche Alternative zur Leberbiopsie dar.

Warum ist der FibroScan so wichtig?

Viele Lebererkrankungen verlaufen über lange Zeit ohne typische Symptome. Strukturelle Leberschäden können sich bereits entwickeln, bevor Leberwerte deutlich erhöht sind. Der FibroScan erlaubt es, frühe Veränderungen des Lebergewebes objektiv zu erfassen, noch bevor irreversible Schäden entstehen.
Gerade in der spezialisierten Hepatologie hat der FibroScan daher einen hohen Stellenwert für:

  • Früherkennung von Fibrose
  • Risikostratifizierung chronischer Lebererkrankungen
  • Therapieentscheidung und Verlaufskontrolle
FibroScan
Gastromedics FibroScan 2

Einsatz bei chronischen Lebererkrankungen

Chronische Lebererkrankungen – z. B. durch:

  • Virushepatitiden
  • Autoimmune Lebererkrankungen
  • Metabolische Fettlebererkrankung
  • Alkoholbedingte Leberschädigung
  • Stoffwechselerkrankungen (z. B. Hämochromatose)

führen häufig zu einer zunehmenden Verhärtung und Vernarbung des Lebergewebes. Diese Veränderungen lassen sich mit dem FibroScan frühzeitig, zuverlässig und reproduzierbar messen.

Verlaufskontrolle und Therapie­überwachung

Da der FibroScan von außen durchgeführt wird, eignet er sich ideal zur regelmäßigen Verlaufskontrolle. So kann:

  • das Fortschreiten der Erkrankung erkannt werden
  • der Erfolg einer Therapie objektiv beurteilt werden
  • die Notwendigkeit weiterer diagnostischer Schritte besser eingeschätzt werden

 

Dies ermöglicht eine individualisierte, risikoangepasste Betreuung unserer Patientinnen und Patienten.

Bewertung der Fettleber und des Fibroserisikos

Zusätzlich zur Messung der Lebersteifigkeit erlaubt der FibroScan eine quantitative Bestimmung des Leberfettgehalts.
So können sowohl:

  • der Schweregrad einer Fettleber
  • als auch das Risiko für fibrotische Veränderungen

präzise eingeschätzt werden. In Kombination mit Laborwerten ergibt sich eine umfassende Beurteilung des Leberschadens und des Risikos für Komplikationen wie die Leberzirrhose.

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Fazit: Schlüssel­untersuchung in der modernen Hepatologie

Der FibroScan ist heute ein unverzichtbares Instrument der hepatologischen Diagnostik. Er ermöglicht die frühe Erkennung von Leberschäden, unterstützt fundierte Therapieentscheidungen und trägt wesentlich dazu bei, irreversible Folgeschäden zu verhindern.

priv doz ddr thomas horvatits febgh und dr. med univ karoline horvatits

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